Ich unterstütze Dich dabei, die besten Versicherungslösungen für Deine individuellen Bedürfnisse zu finden. Gemeinsam prüfen wir verschiedene Anbieter, sodass Du die optimale Beratung für Deine persönliche Situation erhältst.
Vor allem Schnäppchenjäger gehen ihnen oft in die Falle – den Betrügern mit gefälschten Shop-Seiten im Internet, den sogenannten Fake-Shops. Sie locken Online-Käufer mit besonders niedrigen Preisen für Markenware wie Uhren, Taschen, Technik oder Kleidung an. Letztlich bezahlt der Kunde und bekommt entweder Ware in schlechter Qualität oder das bestellte Produkt wird gar nicht geliefert.
Da die Shop-Seiten in den vergangenen Jahren immer professioneller wurden, ist es nicht mehr so leicht, die Tricks zu durchschauen. Eine neue Masche ist beispielsweise, identische Kopien realer Seiten zu erstellen, inklusive Impressum und Kontaktmöglichkeiten. Das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachen beschreibt das Vorgehen der Betreiber solcher Seiten. Eine Frau berichtet, dass der Shop, auf den sie hereingefallen war, sogar einen Ansprechpartner und eine Hotline angab. Bei dem Suchbegriff über Google sei der Shop zudem immer wieder an erster Stelle gewesen.
Auch auf Plattformen wie Amazon Marketplace treiben die Fake-Shop-Betrüger ihr Unwesen. Sie versuchen laut LKA, den Kunden dazu zu bewegen, das Geld direkt zu überweisen und nicht den Weg über Amazon zu gehen.
Die Verbraucherzentralen nennen wichtige Punkte, mit denen sich eine Täuschung leichter durchschauen lässt.
Wenn der Kunde auf einen Fake-Shop hereingefallen ist, kann er sein Geld eventuell wiederbekommen. Zunächst sollte schnellstmöglich Kontakt zur Bank aufgenommen werden. Denn selbst bei einer Überweisung besteht eventuell noch die Möglichkeit, das Geld zurückzuholen, so die Verbraucherzentrale. Bei Lastschriftverfahren ist es bis zu acht Wochen möglich. Wichtig ist es, den Kauf belegen zu können, etwa durch den Kaufvertrag, die Bestellbestätigung oder eine E-Mail.